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Residenztheater / Bayrisches Staatsschauspiel

Max-Joseph-Platz 1,
80539 München
Telefon: (089) 21851940

Das Bayrische Staatsschauspiel mit seinen drei Spielstätten (Residenz Theater, Marstall, Theater im Haus der Kunst) gehört zu den führenden Schauspielhäusern Deutschlands.
Seine Geschichte ist eng mit der Stadt- und Architekturgeschichte Münchens verbunden.

Das Residenztheater wurde in den Jahren 1751 bis 1753 nach Plänen von Francois Cuvilliés für Oper und Ballett errichtet und heißt heute Cuvilliés Theater bzw. Altes Residenztheater. Der Bau gehört zu den schönsten und am besten erhaltenen Rokokotheatern Europas.
Im Jahr 1818 wurde neben dem Residenztheater das Nationaltheater erbaut. Die Entwürfe dazu lieferte Karl von Fischers. Nun verfügte die Stadt mit damals rund 60.000 Einwohnern über zwei zu kostspielige Spielstätten und ließ deshalb das Residenztheater schließen. Die Rokoko-Ausstattung des Zuschauerraums wurde 1850/51 ausgebaut, durchnummeriert und eingelagert.

Sieben Jahre später wurde unter Maximilian II. der eingelagerte Zuschauerraum rekonstruiert und das Theater am Geburtstag des Königs wieder eröffnet.
Im Zweiten Weltkrieg beschloss man die wertvolle Rokoko-Ausstattung ein zweites Mal ausbauen zu lassen, um sie vor den Bomben zu schützen. Diese Rechnung ging auch auf, denn im Jahr 1944 wurde das Theater vollkommen zerstört.

Nach dem Krieg beschloss man auf den Grundmauern des alten Residenztheaters eine neue Spielstätte mit einer modernen Bühnenanlage zu errichten. Dabei wollte man doppelt so viele Plätze schaffen, wobei von jedem Platz aus eine gute Sicht auf die Bühne gewährleistet werden sollte. Der Architekt Karl Hocheder und Professor Adolf Linnebach für Bühnentechnik setzten dieses Vorhaben in die Tat um. Mit über 1000 Sitzplätzen, neuer Beleuchtungstechnik, hervorragender Akustik, wunderbaren Sichtverhältnissen und einer der wandlungsfähigsten Bühnen seiner Zeit, wurde das Theater im Jahr 1951 wieder eröffnet.

Nach jahrzehntelangem Betrieb der Hauptspielstätte des Bayrischen Staatsschauspiels zeigten sich technische Mängel und Verschleißerscheinungen an der aufwändigen Bühnentechnik. Ersatzteile konnten teilweise nicht mehr neu beschafft werden und auch die Sicherheitsauflagen wurden verschärft. So erfolgte nicht nur eine technische Sanierung, sondern auch eine Neugestaltung des Zuschauerraums und der Foyerräume.
Die Pläne dazu kamen von Alexander Freiherr von Branca, der den ausgeschriebenen Architektenwettbewerb gewann. Im Oktober 1991 konnte das Residenztheater, welches im Volksmund auch "Resi" genannt wird, dann endlich wieder eröffnet werden.

Intendant Dieter Dorn (bis 2001 bei den Münchner Kammerspielen) lockt mit seinen prominenten Schauspielern in jeder Saison rund 230.000 Besucher (darunter auch zahlreiche Kinder) an.

Preise
Euro 10,00 bis Euro 44,00

Anfahrt
Tram 19
S-/U-Bahn Marienplatz

Tags
Theater der Haus Marstall Schauspiel Schauspielhaus Klassiker Aufführung Bühne Kunst


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